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	<title>SignalWiki - User contributions [en-gb]</title>
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	<updated>2026-07-23T13:02:43Z</updated>
	<subtitle>User contributions</subtitle>
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		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7532</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
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		<updated>2013-10-14T09:47:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Grundlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1971 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1971. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1971/72. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Vergreifschutzkappen sind dem echten Tisch entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Dora oder Cäsar verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass die Zuglenkung an Signalen mit Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie diese Signale selber auf Fahrt stellen müssen. Bei Signalen ohne Zuglenkung müssen sie den Selbststellbetrieb selber zurücknehmen, wenn sie die Fahrstraßen eigenhändig einstellen möchten. Züge mit Lü Anton oder Berta haben eine normale Kennziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so dass Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleislänge ==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TrackLengths:TableDetailsFMBG|DE|Gleislänge Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TrackLengths:TableDetailsFMBS|DE|Gleislänge Marburg-Süd)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TrackLengths:TableDetailsFCOE|DE|Gleislänge Cölbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7531</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7531"/>
		<updated>2013-10-14T09:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Grundlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1971 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1971/72. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Hauptstrecke====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Nebenbahnen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohratalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Vergreifschutzkappen sind dem echten Tisch entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst. Über dem Bahnübergangsplättchen ist noch zusätzlich ein Belegungsabschnitt angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf den Nebenbahnen ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Cäsar oder Dora verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass die Zuglenkung an Signalen mit Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie diese Signale selber auf Fahrt stellen müssen. Bei Signalen ohne Zuglenkung müssen sie den Selbststellbetrieb selber zurücknehmen, wenn sie die Fahrstraßen eigenhändig einstellen möchten. Züge mit Lü Berta oder Anton verkehren mit normaler Leitziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kennziffer&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Benutzt für&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; || Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Züge mit 100 km/h oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFKIH|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleislänge ==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TrackLengths:TableDetailsFKIH|DE|Gleislänge Kirchhain (Bz Kassel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFKIH}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Contents:Deutsch&amp;diff=7231</id>
		<title>Contents:Deutsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Contents:Deutsch&amp;diff=7231"/>
		<updated>2013-09-20T18:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Contents:Deutsch|EN=Contents:English|NL=Contents:Nederlands}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wilkommen beim Railway Wiki von Signalsoft Rail Consultancy Ltd.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeines:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Programmbedienung]]: Eine Simulation starten, Einstellungen vornehmen, Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* [[Grundlagen]]: Eine kurze Erklärung der wichtigsten Begriffe im Bahnbetrieb - besonders für &amp;quot;Nicht-Eisenbahner&amp;quot; empfohlen!&lt;br /&gt;
* [[Simulationsnetzwerk]]:Allgemeines zum Aufbau und zur Funktionsweise des Signalsoft-Simulationsnetzwerks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bedienung der Simulation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Gebrauchsanleitung und Tips Sp Dr S 60|Gebrauchsanleitung Sp Dr S 60]]: Einführung in die Bedienung der Sp Dr S 60 Stellwerksbauart&lt;br /&gt;
* [[Gruppentasten|Außen- oder Gruppentasten]]&lt;br /&gt;
* [[Störungsdrucker]]&lt;br /&gt;
* [[Zugübersicht]]&lt;br /&gt;
* [[Fahrplanfenster]]&lt;br /&gt;
* [[Rangieren|Rangieraufträgefenster]]&lt;br /&gt;
* [[Zugbildung und Zugdaten]]&lt;br /&gt;
* [[Kommunikation|Kommunikationsfenster]]&lt;br /&gt;
* [[Merkzettel]] &lt;br /&gt;
* [[Grafischer Fahrplan|Grafische Fahrpläne]] *)&lt;br /&gt;
* [[Oberleitungsschalter]] *)&lt;br /&gt;
* [[Fahrgastinformationssystem|Fahrgastinformationssystem (Zugzielanzeiger)]] *)&lt;br /&gt;
* [[Nachbarfahrdienstleiterbereiche|Nachbarfahrdienstleiterbereiche (generische Bedienebene)]] *)&lt;br /&gt;
* [[Tischfeldbeobachtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*) nicht in jeder Simulation verfügbar&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonderheiten der einzelnen Stellwerke:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Braunschweig Hbf]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Zentralstellwerk Köln Hbf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linke Rheinstrecke===&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Hürth–Kalscheuren]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Brühl]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Sechtem]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Roisdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Bonn Hbf]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Bonn-Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Remagen]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Brohl]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Andernach]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Weissenthurm]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Koblenz-Lützel]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Koblenz Hbf]] (demnächst!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Main-Weser-Bahn===&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ruhrgebiet===&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Gelsenkirchen Hbf]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Streckenzentralstellwerk Wuppertal-Oberbarmen]] &lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Stellwerk Wuppertal Hbf]] &lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Streckenzentralstellwerk Wuppertal-Vohwinkel]] &lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Streckenzentralstellwerk Mathilde]]&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Düsseldorf-Gerresheim]] (demnächst)&lt;br /&gt;
* [[Örtliche Kenntnisse für Zentralstellwerk Duisburg Hbf]] (demnächst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;...und sonst?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[FAQ_DE|Häufig gestellte Fragen]]: Festgelaufen? Vielleicht gibt&#039;s hier die Lösung!&lt;br /&gt;
* [[Gebrauchsanleitung Betriebszentrale|Gebrauchsanleitung Betriebszentrale (MultiPlayer)]]: Mit anderen gemeinsam macht die Arbeit einfach mehr Spaß! Wie das geht, steht hier.&lt;br /&gt;
* [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|Gebrauchsanleitung Streckenverbindung]]&lt;br /&gt;
* [[Telefonverzeichnis Linke Rheinstrecke (Projekt Rheingold)]]&lt;br /&gt;
* [[Telefonverzeichnis Bereich Wuppertal]]&lt;br /&gt;
* [[Telefonverzeichnis Main-Weser-Bahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7163</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7163"/>
		<updated>2013-09-19T16:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Sperrkappen sind dem echten Tisch entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Dora oder Cäsar verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. Züge mit Lü Anton oder Berta haben eine normale Kennziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so dass Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7162</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7162"/>
		<updated>2013-09-19T16:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Hauptstrecke====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Nebenbahnen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohratalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Sperrkappen sind dem echten Tisch entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst. Über dem Bahnübergangsplättchen ist noch zusätzlich ein Belegungsabschnitt angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf den Nebenbahnen ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Cäsar oder Dora verkehrt mit der Leitziffer „0“. Züge mit Lü Berta oder Anton verkehren mit normaler Leitziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kennziffer&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Benutzt für&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; || Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Züge mit 100 km/h oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFKIH|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFKIH}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7105</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7105"/>
		<updated>2013-09-18T08:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Lademaßüberschreitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Dora oder Cäsar verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. Züge mit Lü Anton oder Berta haben eine normale Kennziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so dass Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7104</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
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		<updated>2013-09-18T08:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Lademaßüberschreitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Dora oder Cäsar verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. Züge mit Lü Anton oder Berta haben eine normale Kennziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7103</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7103"/>
		<updated>2013-09-18T08:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Lademaßüberschreitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Hauptstrecke====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Nebenbahnen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohratalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf den Nebenbahnen ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Cäsar oder Dora verkehrt mit der Leitziffer „0“. Züge mit Lü Berta oder Anton verkehren mit normaler Leitziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kennziffer&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Benutzt für&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; || Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Züge mit 100 km/h oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFKIH|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFKIH}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7102</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7102"/>
		<updated>2013-09-18T08:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Lademaßüberschreitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü Dora oder Cäsar verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. Züge mit Lü Anton oder Berta haben eine normale Keennziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7101</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7101"/>
		<updated>2013-09-18T08:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Strecken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Bahnhof Marburg-Süd, heute nur noch Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7100</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
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		<updated>2013-09-18T06:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
* Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
* An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der untere Abstellbereich====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Güterbahnhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf der Nebenbahn ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFMBG}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7099</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7099"/>
		<updated>2013-09-18T06:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Hauptstrecke====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Nebenbahnen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohratalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden. Nach der Annahme sollte man den Zug nicht vergessen, denn der Gleisbereich auf den Nebenbahnen ist nicht überwacht. Es ist schon vorgekommen, dass die Einfahrt vergessen wurde und erst der Anruf des Lokführers vor dem Halt zeigenden Signal den Fahrdienstleiter geweckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kennziffer&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Benutzt für&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; || Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Züge mit 100 km/h oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4&#039;&#039;&#039; || Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFKIH|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen von Bahnübergängen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BU:TableHeaderDE}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableDetailsFKIH}}&lt;br /&gt;
{{BU:TableEnd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7049</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=7049"/>
		<updated>2013-09-16T13:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [[Fahrgastinformationssystem|SignalWiki]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFMBG|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg entry exit.png|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7048</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=7048"/>
		<updated>2013-09-16T13:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [[Fax-System|Fax]] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [[Gebrauchsanleitung Streckenverbindung|verknüpft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableDetailsFKIH|DEold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6985</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6985"/>
		<updated>2013-09-13T17:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Streckenverknüpfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6984</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6984"/>
		<updated>2013-09-13T17:09:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Streckenverknüpfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lademaßüberschreitung===&lt;br /&gt;
Züge mit [[Lademaßüberschreitende Züge|Lademaßüberschreitung (Lü)]] erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es darf bei einer Lü Cäsar in den benachbarten Gleisen kein Lü Berta oder Cäsar unterwegs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zug mit einer Lü verkehrt mit der Leitziffer „0“. Das bedeutet, dass der Selbststellbetrieb nicht funktioniert und Sie jedes Signal selber auf Fahrt stellen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Tipp: Immer locker bleiben! Auch wenn die Lokführer alle paar Minuten nerven, daß sie schon so und so lange irgendwo rumstehen. Na und? Sie bestimmen, welcher Zug fährt und welcher Zug warten muß. Keine Angst, es sitzen keine Reisenden im Zug, so daß Sie wirklich optimal koordinieren und disponieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6983</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6983"/>
		<updated>2013-09-13T09:54:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6982</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6982"/>
		<updated>2013-09-13T09:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der untere Abstellbereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6981</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6981"/>
		<updated>2013-09-13T09:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der untere Abstellbereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung der Ausziehgleise (Gleis 56 und Gleis 80) als auch der Zufahrtgleise sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6980</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6980"/>
		<updated>2013-09-13T09:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung des Ausziehgleises als auch des Zufahrgleises sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6979</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6979"/>
		<updated>2013-09-13T09:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der untere Abstellbereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung des Ausziehgleises als auch des Zufahrgleises sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6978</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6978"/>
		<updated>2013-09-13T09:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der untere Abstellbereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Abstellbereiche sind ein kritischer Punkt. Aus- und einfahrende Züge müssen jeweils im Ausziehgleis eine Wende durchführen. Deshalb sollte man sich vor Nutzung des Ausziehgleises als auch des Zufahrgleises sicher sein, dass kein bereitgestellter Zug gerade auf die Ausfahrt aus dem Abstellbereich wartet. Ansonsten stehen sich im Abstellbereich leicht zwei Züge gegenüber. Dann hilft nur noch eine Wende des einfahrenden Zuges, um den ausfahrenden Zug zunächst raus zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6977</id>
		<title>Simulation Network In Detail</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6977"/>
		<updated>2013-09-13T08:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Voice Communication Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{EnglishNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Network Layout==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Network overview]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Network overview incl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Connections of a single Simulation node==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The picture here show which connections are initiated from a single simulation programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Single node in the network]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Port mapping plan==&lt;br /&gt;
The table below contains a adviced Port mapping plan for the current existing simulations.&lt;br /&gt;
Applying such a port mapping allows you to configure port settings per simulation only once, as such that you do not have to worry about any conflicts when running the various simulations&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold project) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Rheingold project, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Rheingold project.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58103 || 58107 || 58111 || 58115 || 58119 || 58123 || 58127 || 58131 || 58135 || 58139 || 58143 || 58147 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wuppertal Area ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Bereich Wuppertal, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Bereich Wuppertal.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58404 || 58408 || 58412 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Main-Weser-Bahn, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Main-Weser-Bahn.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EnglishNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6976</id>
		<title>Simulation Network In Detail</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6976"/>
		<updated>2013-09-13T08:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Line Operations Around Marburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{EnglishNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Network Layout==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Network overview]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Network overview incl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Connections of a single Simulation node==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The picture here show which connections are initiated from a single simulation programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Single node in the network]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Port mapping plan==&lt;br /&gt;
The table below contains a adviced Port mapping plan for the current existing simulations.&lt;br /&gt;
Applying such a port mapping allows you to configure port settings per simulation only once, as such that you do not have to worry about any conflicts when running the various simulations&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold project) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Rheingold project, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Rheingold project.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58103 || 58107 || 58111 || 58115 || 58119 || 58123 || 58127 || 58131 || 58135 || 58139 || 58143 || 58147 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wuppertal Area ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Bereich Wuppertal, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Bereich Wuppertal.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58404 || 58408 || 58412 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Main-Weser-Bahn, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Main-Weser-Bahn.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EnglishNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6975</id>
		<title>Simulation Network In Detail</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulation_Network_In_Detail&amp;diff=6975"/>
		<updated>2013-09-13T08:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Marburg Area */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{EnglishNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Network Layout==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Network overview]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Network overview incl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Connections of a single Simulation node==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The picture here show which connections are initiated from a single simulation programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Single node in the network]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Port mapping plan==&lt;br /&gt;
The table below contains a adviced Port mapping plan for the current existing simulations.&lt;br /&gt;
Applying such a port mapping allows you to configure port settings per simulation only once, as such that you do not have to worry about any conflicts when running the various simulations&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold project) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Rheingold project, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Rheingold project ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Rheingold project.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58103 || 58107 || 58111 || 58115 || 58119 || 58123 || 58127 || 58131 || 58135 || 58139 || 58143 || 58147 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wuppertal Area ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Bereich Wuppertal, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Around Wuppertal ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Bereich Wuppertal.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [4] Voice Channel 4 || UDP || 58404 || 58408 || 58412 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Line Operations Around Marburg ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for connecting the simulations, being part of the Main-Weser-Bahn, with each other in Line Operations mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Line Operation || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passive view || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Supervisor view || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voice Communication Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
The following table shows a suggested port mapping plan for using voice communication in the simulations being part of the Main-Weser-Bahn.&lt;br /&gt;
Note that only the first port (Voice Channel 1) is to be configured in the simulation. The simulation program expects the next 2 ports after the configured port to be available for voice communication as well. More information on Voice communication can be found on the [[Voice_Communications|Voice Communications]]-page .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Connection&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EnglishNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulatie_Netwerk_In_Detail&amp;diff=6974</id>
		<title>Simulatie Netwerk In Detail</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulatie_Netwerk_In_Detail&amp;diff=6974"/>
		<updated>2013-09-13T08:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Omgeving Wuppertal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DutchNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Netwerk Layout==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Netwerk overzicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Netwerk overzicht incl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindingen van een enkel Simulatie deelnemer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De afbeelding hieronder toont welke verbindingen tot stand gebracht worden van en naar één simulatie programma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Deelnemer in het netwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Poorttoewijzing Schema==&lt;br /&gt;
Onderstaande tabel bevat een &#039;&#039;aanbevolen&#039;&#039;&#039;Poorttoewijzing schema voor de momenteel beschikbare simulaties.&lt;br /&gt;
Het toepassen van een dergelijk schema staat toe dat de poort instelling per simulatie eenmalig uitgevoerd hoeven te worden, en zonder dat u zich zorgen hoeft te maken over mogelijke conflicten bij het gelijktijdig spelen van meerdere simulaties.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold project) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stationsverbinding Rheingold project ====&lt;br /&gt;
De onderstaande tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen &#039;&#039;poorttoewijzing&#039;&#039; voor het onderling verbinden van de simulaties die onderdeel zijn van het Rheingold project.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Baanvak&amp;lt;br&amp;gt;(Line Operation) || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Data naar Verkeersleidingsbeeld&amp;lt;br&amp;gt;(Passive view) || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Verkeersleidingsbeeld || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spraakcommunicatie Rheingold project ====&lt;br /&gt;
De volgende tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen&#039;&#039; poorttoewijzing voor het gebruik van spraakcommunicatie (Voice Communication Plugin) voor simulaties van het Rheingold project.&lt;br /&gt;
Merk op dat alleen de eerste poort (Spraak kanaal 1) geconfigureerd hoeft te worden in het simulatie programma. Het simulatie programma verwacht dat de twee opvolgende poorten na de geconfigureerde poort ook beschikbaar zijn. Zie de [[Spraakcommunicatie]] pagina voor meer informatie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Spraak kanaal 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Spraak kanaal 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Spraak kanaal 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Omgeving Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stationsverbinding Omgeving Wuppertal ====&lt;br /&gt;
De onderstaande tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen &#039;&#039;poorttoewijzing&#039;&#039; voor het onderling verbinden van de simulaties die onderdeel zijn van het Omgeving Wuppertal project.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Baanvak&amp;lt;br&amp;gt;(Line Operation) || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Data naar Verkeersleidingsbeeld&amp;lt;br&amp;gt;(Passive view) || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Verkeersleidingsbeeld || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spraakcommunicatie Omgeving Wuppertal ====&lt;br /&gt;
De volgende tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen&#039;&#039; poorttoewijzing voor het gebruik van spraakcommunicatie (Voice Communication Plugin) voor simulaties van het Omgeving Wuppertal project. Merk op dat alleen de eerste poort (Spraak kanaal 1) geconfigureerd hoeft te worden in het simulatie programma. Het simulatie programma verwacht dat de twee opvolgende poorten na de geconfigureerde poort ook beschikbaar zijn. Zie de [[Spraakcommunicatie]] pagina voor meer informatie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Spraak kanaal 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Spraak kanaal 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Spraak kanaal 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Omgeving Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stationsverbinding Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
De onderstaande tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen &#039;&#039;poorttoewijzing&#039;&#039; voor het onderling verbinden van de simulaties die onderdeel zijn van het Omgeving Marburg project.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Baanvak&amp;lt;br&amp;gt;(Line Operation) || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Data naar Verkeersleidingsbeeld&amp;lt;br&amp;gt;(Passive view) || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Verkeersleidingsbeeld || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spraakcommunicatie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
De volgende tabel toont de &#039;&#039;aanbevolen&#039;&#039; poorttoewijzing voor het gebruik van spraakcommunicatie (Voice Communication Plugin) voor simulaties van het Main-Weser-Bahn project. Merk op dat alleen de eerste poort (Spraak kanaal 1) geconfigureerd hoeft te worden in het simulatie programma. Het simulatie programma verwacht dat de twee opvolgende poorten na de geconfigureerde poort ook beschikbaar zijn. Zie de [[Spraakcommunicatie]] pagina voor meer informatie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbinding&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protocol&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Spraak kanaal 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Spraak kanaal 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Spraak kanaal 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DutchNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6973</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6973"/>
		<updated>2013-09-13T08:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Simulationen (Abkürzungen) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6972</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6972"/>
		<updated>2013-09-13T08:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6971</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6971"/>
		<updated>2013-09-13T08:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* IP-Telefonie Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6970</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6970"/>
		<updated>2013-09-13T08:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Simulationen (Abkürzungen) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6969</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6969"/>
		<updated>2013-09-13T08:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* IP-Telefonie Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6968</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6968"/>
		<updated>2013-09-13T08:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* IP-Telefonie Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KIH || Kirchhain (Bezirk Kassel)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MBG || Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6967</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6967"/>
		<updated>2013-09-13T08:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* IP-Telefonie Main-Weser-Bahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zur Main-Weser-Bahn gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6966</id>
		<title>Simulationsnetzwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=Simulationsnetzwerk&amp;diff=6966"/>
		<updated>2013-09-13T08:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Raum marburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Simulationsnetzwerk|EN=Simulation Network In Detail|NL=Simulatie Netwerk In Detail}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über das Simulationsnetzwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Network_Overview_Plus_Server.png|inline|800 px|Übersicht über das Simulationsnetzwerk inkl. Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mögliche Verbindungen in einer einzelnen Simulation==&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt eine Übersicht über alle möglichen Verbindungen, die aus einem einzelnen Simulationsprogramm heraus initiiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SimNetwork_Single_Node.png|inline|550 px|Mögliche Verbindungen aus einer einzelnen Simulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Ports==&lt;br /&gt;
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über alle benötigten Ports in den bisher erschienenen Simulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linke Rheinstrecke (Rheingold-Projekt) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKOL&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55383 || 55384 || 55385 || 55386 || 55387 || 55388 || 55389 || 55390 || 55391 || 55392 || 55393 || 55394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56383 || 56384 || 56385 || 56386 || 56387 || 56388 || 56389 || 56390 || 56391 || 56392 || 56393 || 56394 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57383 || 57384 || 57385 || 57386 || 57387 || 57388 || 57389 || 57390 || 57392 || 57392 || 57393 || 57394|| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || -- || --  || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Rheingold-Projekt ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Rheingoldprojekt gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Voice_Communications|Voice Communications]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KKO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWEH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KAND&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBRO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KRE&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KBBG&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KB&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KROI&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KSEC&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KBR&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;KKAS&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58100&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58104&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58108&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58112&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58116&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;58120&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58124&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58128&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58132&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58136&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58140&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58144&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58101 || 58105 || 58109 || 58113 || 58117 || 58121 || 58125 || 58129 || 58133 || 58137 || 58141 || 58145 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58102 || 58106 || 58110 || 58114 || 58118 || 58122 || 58126 || 58130 || 58134 || 58138 || 58142 || 58146 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen Rheingold-Projekt (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKO || Koblenz Hbf &#039;&#039;&#039;(demnächst!)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKOL || Koblenz-Lützel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWEH || Weissenthurm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KAND || Andernach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBRO || Brohl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KRE || Remagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBBG || Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KB || Bonn Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KROI || Roisdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KSEC || Sechtem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KBR || Brühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KKAS || Hürth-Kalscheuren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Wuppertal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung  Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55401 || 55402 || 55403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56401 || 56402 || 56403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57401 || 57402 || 57403 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Bereich Wuppertal ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Bereich Wuppertal gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWO&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KW&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KWV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58401&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58405&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58409&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58402 || 58406 || 58410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58403 || 58407 || 58411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simulationen (Abkürzungen) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{ShortNames:TableHeader{{{1|DE}}} }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWO || Wuppertal-Oberbarmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KW || Wuppertal Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWV || Wuppertal-Vohwinkel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Main-Weser-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenverbindung Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Supervisor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [A] Multiplayer || TCP || 55422 || 55423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [B] Streckenverknüpfung || TCP || 56422 || 56423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [C] Passives Beobachten || UDP || 57422 || 57423 || --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [D] Betriebszentrale-Ansicht || UDP || -- || -- || 57999 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== IP-Telefonie Main-Weser-Bahn ====&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt das empfohlene Port-Mapping für die Sprachkommunikation in den Simulationen die zum Raum Marburg gehören.&lt;br /&gt;
Achtung, nur der 1. Port (Voice Channel 1) kann in der Simulation eingestellt werden. Die Simulation verwendet dann automatisch auch die nächsten zwei Ports. Mehr Informationen über die Sprachkommunikation gibt es auf der [[Sprachkommunikation|Sprachkommunikation]]-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Protokoll&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;KIH&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;MBG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [1] Voice Channel 1 || UDP || &#039;&#039;&#039;58425&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;58429&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [2] Voice Channel 2 || UDP || 58426 || 58430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [3] Voice Channel 3 || UDP || 58427 || 58431&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6965</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6965"/>
		<updated>2013-09-13T08:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Zuglenkziffern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Umstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6964</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6964"/>
		<updated>2013-09-13T08:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Marburg (Lahn) kann mit dem Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6963</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6963"/>
		<updated>2013-09-13T08:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Streckenverknüpfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Gebrauchsanleitung_Streckenverbindung verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6962</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6962"/>
		<updated>2013-09-13T08:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streckenverknüpfung===&lt;br /&gt;
Das Stellwerk Kirchhain (Bz Kassel) kann mit dem Stellwerk Marburg (Lahn) [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Simulationsnetzwerk verknüpft] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6961</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6961"/>
		<updated>2013-09-13T07:30:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Zugnummernreihe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6960</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6960"/>
		<updated>2013-09-13T07:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Zugnummernreihe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Leerfahrten (Lr/Lto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6959</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
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		<updated>2013-09-13T07:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik]. Ankommende Nahgüterzüge können in der Simulation entweder mit den vorgegebenen Rangierbefehlen abgearbeitet werden oder, ähnlich wie in Wuppertal-Langerfeld, mit der im Bahnhof befindlichen Köf in Eigenregie sortiert und bewegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6958</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6958"/>
		<updated>2013-09-13T07:15:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6957</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6957"/>
		<updated>2013-09-13T07:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System Fax] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6956</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6956"/>
		<updated>2013-09-13T07:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fax-System FAX] simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6955</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6955"/>
		<updated>2013-09-13T07:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3951-1.html Wohratalbahn] wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der [http://www.rostendeschienen.de/Strecken/3950-2.html Ohmtalbahn] verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6954</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6954"/>
		<updated>2013-09-13T06:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Bei [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.824383,8.922669&amp;amp;spn=0.00287,0.004823&amp;amp;t=k&amp;amp;z=18 Google] kann man sich ein Bild von der heutigen Situation machen.&lt;br /&gt;
Die Wohratalbahn wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde komplett zurück gebaut.&lt;br /&gt;
Auf der Ohmtalbahn verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Auch der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
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|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6953</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
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		<updated>2013-09-13T06:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Viele Gleise wurden jedoch bereits zurück gebaut und der Bereich anderweitig bebaubt. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6952</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6952"/>
		<updated>2013-09-13T06:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Stand heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Noch [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;ll=50.818361,8.776392&amp;amp;spn=0.005741,0.009645&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17 heute] lässt sich erahnen, wie groß der Bahnhof früher einmal war. Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6951</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Marburg_(Lahn)&amp;diff=6951"/>
		<updated>2013-09-13T06:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Der Güterbahnhof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Marburg (Lahn)|EN=Dispatching in Marburg (Lahn)|NL=Plaatselijke bekendheid in Marburg (Lahn)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/marburg/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Marburg im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Marburg (Lahn) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Mf&amp;quot; betreut die Kilometer 99,5 bis 112. Zum Bahnhof Marburg (Lahn) gehörte früher das Bahnbetriebswerk (BW) Marburg (Lahn) sowie ein großzügiger Güterbahnhof. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit sowohl das BW als auch der Güterbahnhof vorhanden waren. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Marburg (Lahn) gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Kirchhain in Nordrichtung sowie Niederwalgern in Südrichtung. Zu der Zeit gab es noch den eigenen Fahrdienstleiterbereich in Cölbe mit zwei mechanischen Stellwerken. Um eine Verknüpfung mit Kirchhain zu ermöglichen wurde bei der Simulation ein Kompromiss aus damaligem Stelltisch und heutigem Stelltisch eingegangen. Der untere Bereich vom Stelltisch der Simulation ist das eigentliche Stellwerk zur Zeit 1970. Später wurden die Stellwerke in Cölbe geschlossen und der obere Bereich vom Stelltisch mit dem Stellbereich in Cölbe dem Marburger Stellwerk hinzugefügt. Der echte Stelltisch in Marburg ist oberhalb der grauen Markierung etwas angewinkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von Cölbe kam nun noch die Nebenbahn von und nach Sarnau hinzu und damit der Nachbarfahrdienstleiter Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Die Ankunftsgleise sind dank einer vorhandenen Ankunftstafel realistisch. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begann in Cölbe die [http://de.wikipedia.org/wiki/Obere_Lahntalbahn Obere Lahntalbahn] Richtung Sarnau. In Sarnau gabelte noch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Burgwaldbahn#Burgwaldbahn_.28Frankenberg.E2.80.93Sarnau_Bbf.29 Burgtalbahn] ab. In Marburg-Süd gab es einen Zugang zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Kreisbahn Marburger Kreisbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war damals für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die teilweise in Marburg (Lahn) begannen oder endeten. Für die schnelle Anbindung von Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141]. Ein Teil der Silberlinge der N- und E-Züge war bereits mit einem Führerstand ausgestattet. Lokwenden waren dadurch überflüssig. Für den Schnellzugverkehr gab es die noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nebenbahn waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] und [http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen Silberlinge älterer Bauart] mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] im Einsatz. Seltene Eilzüge (E) fuhren mit einer [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 BR 216]. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge) mit der BR 211, die die Nebenbahn bedienten. Die Nebenbahn war eingleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marburger Kreisbahn hatte schon 1970 lange keinen Personenverkehr mehr erlebt. Lediglich Güterzüge befuhren die dort noch vorhandenen Gleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 1 waren die Gleise 6 und 8 der Hauptbahn, überwiegend genutzt für die Süd-Nord-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 4 und 2, überwiegend genutzt für die Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 3 waren die Gleise 1 und 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cölbe hatte zwei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 3 und 4. Gleis 4 wird für haltende Züge Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel genutzt, Gleis 3 von den Zügen Richtung Marburg -&amp;gt; Frankfurt (Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 2 waren die Gleise 1 und 2. Gleis 2 wird für Züge Richtung Sarnau genutzt, Gleis 1 für Züge aus Sarnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Kirchhain -&amp;gt; Kassel befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. Diese Haltepunkte sowie die Blocksignale wurden jedoch von Kirchhain überwacht. In Richtung Niederwalgern -&amp;gt; Frankfurt (Main) befand sich noch der Haltepunkt Marburg-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich waren die Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Die nördlich befindlichen Rangierbereiche in Marburg (Lahn) waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahn nach Sarnau konnte nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg (Lahn) herrschte rege Betriebsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng) von und nach Marburg (Lahn). Abends kamen und fuhren wiederum Ng, die Wagons zu den Knotenpunkten Kassel Rbf oder Gießen Gbf brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagsüber fuhren Übergabezüge (Üb) Richtung Sarnau und kamen aus Richtung Sarnau. Die Strecke wurde von Loks der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine Rangierlok der Baureihe [http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_360 BR 360] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde und im Bereich der Gleise 60 bis 66 Güterzüge vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ansässige Betriebswerk (BW) Marburg (Lahn) wartete Loks und Wagons. Das beinhaltete einen großen [http://www.industriezerfall.de/BW-Marburg/Viewer-BWMarburg.html Lokschuppen] mit Drehscheibe. Auf der Drehscheibe wurden früher auch Dampflokomotiven gewendet.  Aufgrund der Elektrifizierung waren in Marburg schon 1970 keine Dampflokomotiven mehr, die waren bereits dem BW Kassel überstellt. Außerdem existierte ein großzügiger Abstellbereich für Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Drehscheibe und der obere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ds_ab57.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 59 und 70 führen zur Drehscheibe des Bahnbetriebswerks. Rechts daneben führt das Gleis 57 zum oberen Abstellbereich des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der untere Abstellbereich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_ab47-52.jpg|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Weiche 100 wird der untere Abstellbereich mit den Gleisen 47 bis 52 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Güterbahnhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mbg_gbf.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befinden sich die Zugangsgleise zum Güterbahnhof (Gleise 60 bis 79). Oben sind zwei Abfahrgleise, Gleis 15 Richtung Niederwalgern, Gleis 16 Richtung Cölbe, für die Güterzüge zu sehen. Eine Zugfahrt in diese beiden Gleise ist nicht möglich. Abfahrende Güterzüge müssen vom Fahrdienstleiter dort auch die Zugleitziffer sowie die Zugnummer erhalten.&lt;br /&gt;
Einfahrende Güterzüge müssen die Gleise 9 bis 11 nutzen und anschließend in den Bereich vom Güterbahnhof rangiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stellwerksbereich befindlichen Bahnübergänge in Cölbe waren beide fahrstraßengesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marburg (Lahn) hatte eine Zugzielanzeige, die auch in die Simulation eingebaut wurde und vom Fahrdienstleiter zu bedienen ist. Die Bedienungsanleitung ist im [http://www.railsignalling.org/signalwiki/index.php/Fahrgastinformationssystem SignalWiki] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eingleisigen Nebenbahn mussten die Züge telefonisch angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit um 1970 gab es noch eine Gepäckabfertigung und Stückgutabfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt auch die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Die hatten noch Gepackwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beförderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons, selbst D-Züge hatten Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepackwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Das Bahnbetriebswerk wurde bereits vor vielen Jahren geschlossen. Auch der örtliche Güterverkehr ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Marburg (Lahn) wurden drastisch zurück gebaut. Gleise oberhalb vom Gleis 11 wurden abgetrennt und verfallen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss zur Marburger Kreisbahn ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Marburg (Lahn) komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 6:&#039;&#039;&#039; Züge von und nach Sarnau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal F396 ist bei aktivem Selbststeller zuglenkziffergesteuert. Fahrstraßen nach Sarnau (Kennziffer 6) werden jedoch nicht automatisch gesteuert, da die Fahrstraße in einen nicht elektrifizierten Bereich führt. Diese Fahrstraße muss selbst eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zügen, die in Marburg (Lahn) wenden und mit neuer Zugnummer weiter fahren, muss der Fahrdienstleiter selbst auf die korrekte Zuglenkziffer achten und falls nötig manuell ändern. Es erfolgt keine automatische Anpassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6950</id>
		<title>Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.railsignalling.org/index.php?title=%C3%96rtliche_Kenntnisse_f%C3%BCr_Kirchhain_(Bezirk_Kassel)&amp;diff=6950"/>
		<updated>2013-09-13T06:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{GermanNav}}&lt;br /&gt;
{{Sprachen_DE|DE=Örtliche Kenntnisse für Kirchhain (Bezirk Kassel)|EN=Dispatching in Kirchhain (Bezirk Kassel)|NL=Plaatselijke bekendheid in Kirchhain (Bezirk Kassel)}}&lt;br /&gt;
{{GermanConstruction}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie zum ersten Mal auf einem Stellwerk Dienst schieben, müssen Sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen und über die Besonderheiten informieren. Nach der allgemeinen Ausbildung zum Stellwerkswärter wurden die angehenden Fahrdienstleiter immer wochenlang neben einen Fachmann auf dem Stellwerk eingesetzt. Dieses Kapitel ist diese erste Einweisung für Sie als Fahrdienstleiter. Lesen Sie es sorgfältig durch. Es enthält sehr wichtige Angaben aus der Praxis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text ist von “Kollege zu Kollege” geschrieben, als ob Sie den ersten Tag nach der Ausbildung auf dem Stellwerk sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.signalsimulation.com/zoom/kirchhain/ Das Sp Dr S 60-Stellwerk Kirchhain im Überblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Kirchhain (Bezirk Kassel) ist ein Bahnhof an der [http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Weser-Bahn Main-Weser-Bahn]. Die Main-Weser-Bahn beginnt in Kassel und endet in Frankfurt (Main). Die Strecke ist elektrifiziert. Das Stellwerk &amp;quot;Kf&amp;quot; betreut die Kilometer 82,5 bis 99,5. Außerdem gab es früher zwei Nebenbahnen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stand 1970 darzustellen, da zu der Zeit noch beide Nebenbahnen befahren wurden. Zu der Zeit existierte noch die Bundesbahndirektion Kassel, Kirchhain gehörte zu dieser Direktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarn auf der Hauptbahn waren Cölbe / Marburg (Lahn) in Westrichtung sowie Stadt Allendorf in Ostrichtung. Die Nebenbahnen hatten als Nachbarn Rauschenberg und Nieder-Ofleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kirchhain gab es zu der Zeit noch eine Stückgutabfertigung (Gleis 10), Fahrkartenausgabe und Gepäckannahme im Bahnhofshauptgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrplan entspricht 1:1 dem Personenfahrplan Winter 1970/71. Der Güterverkehr ist fiktiv, aber orientiert sich an dem damaligen Verkehrsaufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strecken===&lt;br /&gt;
Neben der Main-Weser-Bahn Kassel &amp;lt;-&amp;gt; Frankfurt (Main) begannen früher in Kirchhain die [http://de.wikipedia.org/wiki/Wohratalbahn Wohratalbahn] Richtung Gemünden (Wohra) und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kirchhain%E2%80%93Burg-_und_Nieder-Gem%C3%BCnden Ohmtalbahn] nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hauptstrecke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih hauptbahn.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke wurde überwiegend von Güterzügen genutzt, Vmax war für Güterzüge 80 km/h. Im Personenverkehr fuhren regelmäßig Nahverkehrszüge (N), Nahschnellverkehrszüge (Ns) und Eilzüge (E), die auch in Kirchhain hielten. Für die Anbindung der größeren Städte Marburg (Lahn) und Gießen verkehrten noch Schnellzüge (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzüge hatten meist eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 BR 140] als Zuglok. D-Züge und IC hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103 BR 103] als Zuglok, ab und zu wie auch die E-Züge eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10 BR 110]. Die Nahverkehrszüge mit ihren Silberlingen hatten eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_41 BR 141].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Nebenbahnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kih nebenbahnen.jpg|1280px|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links beginnt die eingleisige Wohtatalbahn Richtung Gemünden (Wohra), rechts die eingleisige Ohmtalbahn nach Burg- und Nieder-Gemünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Nebenbahnen waren im Personenverkehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus Schienenbusse] im Einsatz. Außerdem gab es Übergabezüge (Güterzüge), die die Nebenbahnen bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhain hatte drei Bahnsteige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bahnsteig 1 waren die Gleise 1 und 2 der Hauptbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnsteig 2 waren die Gleise 5 und 7. Das Gleis 5 konnte auch von Personenzügen der Hauptbahn genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Nahverkehrszug von einem D-Zug überholt werden musste. Grundsätzlich hielten aber am Bahnsteig 2 nur Züge der Ohmtalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge der Wohratalbahn fuhren vom Bahnsteig 3, Gleis 8, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hauptbahn Richtung Cölbe -&amp;gt; Marburg (Lahn) -&amp;gt; Frankfurt (Main) befanden sich noch zwei Haltepunkte, Anzefahr und Bürgeln. In Richtung Treysa -&amp;gt; Kassel gab es keine Haltepunkte vor dem nächsten Bahnhof Stadt Allendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Warum die farbliche Unterscheidung zwischen dem oberen Bereich des Stelltisches und des unteren? Geplant war, dass der obere hellgraue Teil vom Stellwerk Treysa zum Beispiel an Wochenenden oder nachts ferngesteuert werden kann. Das wurde allerdings nie in der Praxis umgesetzt. Ansonsten hat die farbliche Unterscheidung keinerlei Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten aus Gleis 7 Richtung Westen (Richtung Cölbe oder Gemünden (Wohra)) waren nicht möglich, lediglich Rangierfahrten waren zugelassen. Um als Passagier den Bahnsteig 2 erreichen zu können wurde nämlich ein ungesicherter Übergang über das Gleis 7 hinter dem Sperrsignal auf den Bahnsteig führend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gleis 8 waren dagegen Zugfahrten in östlicher Richtung nicht möglich, aber auch hier gingen Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Bahnhof Kirchhain wie die Hauptstrecke bereits elektrifiziert. Das Gleis 7 sowie die östlich befindlichen Rangierbereiche waren jedoch ohne Oberleitung. Auch die Nebenbahnen konnten nur mit Dampf oder Diesel befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens verkehrten Nahgüterzüge (Ng), die Wagons für die Nebenbahn und für den Bahnhof Kirchhain abstellten. Abends kamen wiederum Ng, die die bereitgestellten Wagons wieder zu den Knotenpunkten in Marburg oder Treysa brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die morgens bereit gestellten Wagons auf den Nebenbahnen zu verteilen und abends Wagons für die Ng bereit zu stellen kam werktags vom Bahnbetriebswerk Treysa eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_100 BR 211]. In Kirchhain wurde neben den zu verteilenden Wagons noch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitwagen Güterzugbegleitwagen] angehängt, in dem sich die [http://de.wikipedia.org/wiki/Rangierer Rangierbegleiter] während der Fahrt aufhielten. Als Übergabezug (Üb) befuhr die ehemalige V100 dann die Nebenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof war eine [http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Kleinlokomotive_Leistungsgruppe_II Köf] stationiert, die für örtliche Rangierarbeiten genutzt wurde. Im Bahnhofsbereich befanden sich diverse Gleisanschlüsse zu Kornsilos, zu einem Tanklager der Bundeswehr und ein Anschluss zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Tapetenfabrik Marburger Tapetenfabrik].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Bahnhofsbereich befindliche Bahnübergang &amp;quot;Niederrheinische Straße&amp;quot; war nicht fahrstraßengesteuert sondern wurde entweder per Schlüssel oder per Magnet vom Zug ausgelöst.&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang &amp;quot;Hainmühle&amp;quot; dagegen war und ist wohl auch heute noch eine Anrufschranke, die grundsätzlich geschlossen ist. Nur wenn ein Anruf kommt und jemand den Übergang passieren möchte wird die Schranke kurzfristig geöffnet, nach dem Passieren sofort wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den eingleisigen Nebenbahnen mussten die Züge angemeldet und eine Bestätigung der Annahme der Züge vom Nachbarfahrdienstleiter eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits geschildert gab es damals noch eine Gepäckanfertigung. Auch die Deutsche Bundespost nutze für den Brief- und Paketdienst noch die Bahn. Das erklärt die teilweise recht langen Haltezeiten der Eil- und Nahverkehrszüge. Sie hatten noch Gepäckwagons. Ein Elektrokarren, teilweise mit bis zu zwei Hängern, beföderte bei fast jedem haltenden Zug Pakete und Post zu den Gepäckwagons. Teilweise kam es zu kuriosen Situationen, bei denen der Zug bereits los fuhr und der Elektrokarren parallel auf dem Bahnsteig mit fuhr, damit noch vorhandene Pakete in den bereits fahrenden Gepäckwagen geworfen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer Streckensperrung auf der [http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-S%C3%BCd-Strecke Nord-Süd-Strecke] wurde es auf der Main-Weser-Bahn ungemütlich. Dieses Umleitungsszenario kann per FAX simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stand heute===&lt;br /&gt;
Die Wohratalbahn wurde vor vielen Jahren nicht nur vollkommen stillgelegt, sie wurde abgetragen.&lt;br /&gt;
Auf der Ohmtalbahn verkehren ebenfalls seit vielen Jahren keine Personenzüge mehr, der Streckenabschnitt zwischen Ober-Ofleiden und Burg- und Nieder-Gemünden wurde ebenfalls abgetragen. Lediglich ein Teilbereich bis kurz hinter Nieder-Ofleiden wird noch von Schotterzügen genutzt. Allerdings ist die Strecke dermaßen verfallen, dass in Teilbereichen nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbereich und das Stellwerk Kirchhain wurden drastisch zurück gebaut. Das Gleis 7 sowie die darunter befindlichen Gleise wurden abgetragen. In Kirchhain halten nur noch Regionalbahnen. Güterzüge sind bis auf die Schotterzüge nur noch Durchgangsverkehr. Stückgutabfertigung, Fahrkartenausgabe und Gepäckabfertigung wurden auch bereits vor Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
In der Planung befindet sich der Bau eines ESTW, was das Stellwerk in Kirchhain komplett überflüssig machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugnummernreihe===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Zugnummerreihe&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Zuggattung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10-1499||Schnellzüge (D/IC/TEE)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500-1999||Eilzüge (E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000-4999||Nahverkehrszüge (N/Ns)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5000-5199||Durchgangseilgüterzüge (De)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6000-7999||Durchgangsgüterzüge (Dg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8000-9999||Nahgüterzüge (Ng)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10000-12999||Schnellzüge (D/IC)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13000-13999||Lokfahrten (Lz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14000-14999||Lr/Lto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15000-17999||Übergabezüge (Üb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wechselten die Züge während der Fahrt teilweise ihre Zuggattung. Aus einem D-Zug wurde auf einem Streckenbereich beispielsweise ein E-Zug. Deshalb kam es auch vor, dass ein E-Zug eine dreistellige Nummer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuglenkziffern===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 0:&#039;&#039;&#039; Sonderfahrten und Spezialfahrten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 1:&#039;&#039;&#039; Züge mit 100km/H oder mehr; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 2:&#039;&#039;&#039; Züge &amp;lt;100 km/h; Cölbe Richtung Kassel Gleis 305&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 3:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kennziffer 4:&#039;&#039;&#039; Personenzüge der Hauptbahn, die in Cölbe halten und in Marburg (Lahn) enden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abkürzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|De||Durchgangseilgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dg||Durchgangsgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IC||Intercity&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lz||Lokfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lr||Leerfahrten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N||Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ng||Nahgüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ns||Nahschnellverkehrszug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Üb||Übergabegüterzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RaumMarburgLineDestinations_DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|AZ||Anzefahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BNG||Burg- und Nieder-Gemünden (Ohmtalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BRG||Bürgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|COE||Cölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FF||Frankfurt (Main) Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GEM||Gemünden (Wohra) (Wohratalbahn ab Kirchhain)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KIH||Kirchhain&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KS||Kassel Hbf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBG||Marburg (Lahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBGS||Marburg-Süd (Kreisbahn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MBS||Marburg-Süd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SR||Sarnau (Obere Lahntalbahn ab Cölbe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanRaumMarburgNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GermanNavBottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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