Gebrauchsanleitung Betriebszentrale
Grundlagen
Eine der meist interessanten Features von Post T Hengelo, ist die Möglichkeit, eine Multiplayer Fahrdienstleiter Session zu starten. Das heisst, dass Sie mit mehreren Fahrdienstleitern an einer Simulation spielen können. Die Stellwerksinformation wird ausgetauscht über ein Computernetzwerk. Entweder über ein lokales Netzwerk (LAN), so wie bei Ihnen Zuhause und auf der Arbeit oder über das Internet.
Ein Spieler, der eine Simulationssession einleitet, wird Betriebsleiter oder „Server“ genannt. Ein Spieler der mitspielt mit der Multiplayer Anwendung wird Stellwerksbediener oder „Client“ genannt. Nur der Betriebsleiter muss eine Vollversion von Post T Hengelo besitzen. Die Multiplayer Anwendung (Post T Multiplayer) ist gratis verfügbar.
Verbinden mit einem Betriebsleiter (Server) ist sehr einfach. Einen Server aufzusetzen verlangt etwas Konfiguration Ihrer Rechner und Router. Dieses Dokument beschreibt, wie Sie den Multiplayer Server aufsetzen.
Betriebsleitermodus aktivieren (Servermodus)
Das Multiplayersystem verwendet Rechnerkapazität, wenn die Simulation läuft. Deswegen ist es deaktiviert als Standard. Um die Multiplayerfunktion zu nutzen, müssen Sie sie erst aktivieren. Dazu gehen Sie bitte in die Einstellungsoption „Betriebszentrale“ und stellen sicher, dass die Option eingeschaltet ist.
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Sobald die Betriebszentrale (Multiplayer‐Modus) aktiviert ist, können Sie die Betriebszentrale starten; auch während der Simulation.
Was müssen Sie wissen bevor Sie anfangen?
Ports
Wenn ein Computer Daten sendet zu einem anderen Computer über ein Netzwerk, werden die Daten von und zu „Ports“ gesendet. Netzwerk Ports sind nicht wie reelle Anschlüsse an der Rückseite Ihres Computers, sondern Software‐Adressen, die Computern erzählen, wo die Daten genau hingeschickt werden müssen.
Wenn Sie im Internet herumsurfen, während Sie zur gleichen Zeit chatten, werden die Daten über unterschiedliche Ports gesendet, um die Nachrichten/Daten auseinander zu halten.
Post T Hengelo erwartet die Daten an einem sehr spezifischen Port. Sie können es selbst bestimmen, aber Standard ist Port 55386.
- Post T Hengelo verwendet Port 55386 als standard bei eintreffenden Daten.
Port Forwarding (Port Weitersendung)
Der Router in einem durschnittlichen lokalen Netzwerk tritt auf als ein Kontrollgerät zwischen Internet und/oder zwischen den Rechnern im Netzwerk. Aus Sicherheitsgründen verweigert der Router jegliche Anfrage aus dem Internet über ein Port.
Sie müssen dem Router mitteilen, dass Post T Hengelo zugelassen werden darf, um Daten zu empfangen an einem spezifischen Port. In diesem Fall Port 55386. Der Router soll die Daten aus dem Internet durchlassen an Ihren Rechner.
Da jeder Router unterschiedlich ist können wir hier leider keine allgemeine Anleitung schreiben. Bitte kontaktieren Sie uns NICHT über Ihre Routerkonfigurationen. Wir können Ihnen dort nicht weiterhelfen.
Bitte lesen Sie dazu die Gebrauchsanleitung Ihres Routers oder besuchen Sie www.portforward.com (Englisch), um zu sehen, ob Ihre Router dort genannt ist.
Als Vorbild sehen Sie hier wie es in Ihrem Router aussehen könnte:
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- Post T Hengelo verwendet NUR das TCP Protokoll für allen Datenaustausch.
Der Computer, an den die Daten gesendet werden, ist definiert mit einer IP Adresse. Wir empfehlen die IP Adresse fest zu setzen für diesen Zweck. Bitte lesen Sie dazu die Gebrauchsanleitung Ihres Systems.
Bitte lesen Sie in Kapitel 8 nach über statische IP und Port forwarding.
Firewalls
Computer haben normalerweise aus Sicherheitsgründen Firewalls installiert und aktiviert. Wenn Sie eine Firewall aktiviert haben auf Ihrem Rechner, stellen Sie bitte sicher, dass der Port, den Sie nutzen wollen (standard 55386) geöffnet ist. Wenn er geschlossen ist, wird keiner mit Ihnen Verbindung aufnehmen können.
Manche Firewalls detektieren, wenn eine Anwendung einen Port öffnen will und wird fragen, ob Sie das zulassen wollen. Bitte lesen Sie in der Gebrauchsanleitung Ihrer Firewall, wie man einen Eintrag hinzufügt.