Durchrutschwegrücknahmetaste: Difference between revisions

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==Anwendungsbeispiele==
==Anwendungsbeispiele==
Die Benutzung der DRGT ist nur unter ganz bestimmten Bedingungen überhaupt möglich, nämlich dann, wenn
Fährt ein Zug in ein Bahnhofsgleis ein, so löst er die Einfahrzugstaße hinter sich auf. Der Durchrutschweg (incl. seiner Flankenschutzeinrichtungen) wird, sofern keine Ausfahrzugstraße eingestellt ist und der Zug somit im Bahnhofsgleis zum Halten kommt, erst mit einer Verzögerung von etwa 90 Sekunden nach Einfahrt des Zuges aufgelöst. Solange der gelbe Durchrutschwegmelder am Zielsignal blinkt, läuft diese Zeitspanne. Dies stellt einen Sicherheitsmechanismus dar: Die Gleisfreimeldeanlage kann zwar feststellen, dass sich ein Zug vollständig im Bahnhofsgleis befindet, aber nicht, ob dieser tatsächlich zum Halten gekommen ist! Der Fdl kann dies aber zum Beispiel durch Hinsehen sehr wohl feststellen und in diesem Fall den Durchrutschweg mit der DRGT vor Ablauf der Zeitspanne auflösen.
#die Fahrstraße nicht (mehr) festgelegt ist,
#der Zug vollständig zum Halten gekommen ist UND
#der Durchrutschweg nicht nach Ablauf der Sperrzeit (siehe Hinweise zur [[Durchrutschweghilfstaste]]) automatisch aufgelöst wird.
 
Letzteres kann in einzelnen Stellwerken (oder bei einzelnen Fahrstraßen) der Fall sein, dies ist den jeweiligen örtlichen Richtlinien (öRil) zu entnehmen.

Revision as of 13:12, 11 August 2011

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Bedeutung

Mit der Durchrutschwegrücknahme(gruppen-)taste (DRGT) kann ein Durchrutschweg unter bestimmten Bedingungen zurückgenommen werden, ohne dass die Durchrutschweghilfstaste benutzt werden muss.

Durchrutschwegrücknahmetaste

Benutzung

Die Benutzung der DRGT funktioniert wie folgt: Um den Durchrutschweg einer Fahrstraße zurückzunehmen, muss man die DRGT und anschließend innerhalb von fünf Sekunden die FHT und die Zieltaste der Fahrstraße (gemeinsam) betätigen.

Anwendungsbeispiele

Fährt ein Zug in ein Bahnhofsgleis ein, so löst er die Einfahrzugstaße hinter sich auf. Der Durchrutschweg (incl. seiner Flankenschutzeinrichtungen) wird, sofern keine Ausfahrzugstraße eingestellt ist und der Zug somit im Bahnhofsgleis zum Halten kommt, erst mit einer Verzögerung von etwa 90 Sekunden nach Einfahrt des Zuges aufgelöst. Solange der gelbe Durchrutschwegmelder am Zielsignal blinkt, läuft diese Zeitspanne. Dies stellt einen Sicherheitsmechanismus dar: Die Gleisfreimeldeanlage kann zwar feststellen, dass sich ein Zug vollständig im Bahnhofsgleis befindet, aber nicht, ob dieser tatsächlich zum Halten gekommen ist! Der Fdl kann dies aber zum Beispiel durch Hinsehen sehr wohl feststellen und in diesem Fall den Durchrutschweg mit der DRGT vor Ablauf der Zeitspanne auflösen.