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==Signale geben Anweisungen für Triebfahrzeugführer== | ==Signale geben Anweisungen für Triebfahrzeugführer== | ||
Anders als beispielsweise Autos fahren Züge in den meisten Fällen nicht ''auf Sicht'', sondern ''auf Signal''. Der Bremsweg eines Zuges ist viel zu lang und die Geschwindigkeiten oft relativ hoch, sodass der '''Triebfahrzeugführer (Tf)''' kaum reagieren kann, wenn vor ihm plötzlich ein Hindernis auftaucht. Er muss sich daher darauf verlassen können, dass andere Menschen (nämlich du) dafür sorgen, dass sein Fahrweg richtig eingestellt und frei von Hindernissen ist. Damit du als Fdl dem Tf Anweisungen geben kannst, gibt es '''Eisenbahnsignale'''. | |||
Ein Signal zeigt dem Tf im einfachsten Fall an, ob er fahren darf oder anhalten muss. Daneben gibt es aber noch eine Vielzahl anderer Dinge, die Signale anzeigen können, zum Beispiel die zu fahrende Geschwindigkeit, den eingestellten Fahrweg, oder dass (ausnahmsweise!) auf Sicht gefahren werden soll. Leider gibt es in jedem Land andere Signalsysteme, allein in Deutschland, neben einigen regional beschränkten, drei verschiedene! Willst du dir einen Überblick über die verschiedenen Signalsysteme und -bilder verschaffen, schau doch zunächst mal in die Wikipedia [http://de.wikipedia.org/Eisenbahnsignal]. Wenn du es ganz genau wissen willst, dann wirf einen Blick in das ''Signalbuch der Deutschen Bahn'' [http://www.signalbuch.com/]. | |||
Als Fdl musst du über Signale zunächst nicht viel wissen, da du sie im normalen Betrieb kaum direkt bedienen musst. Dies geschieht automatisch durch Festlegung einer '''[[Fahrstraßen|Fahrstraße]]'''. Auch ist für dich meist nur relevant, ob ein Signal einen Halt- oder Fahrtbegriff zeigt. Entsprechend eingeschränkt ist die [[Signale|Darstellung der Signale auf dem Stelltisch]]. Was du mit Signalen bei Bedarf so alles anstellen kannst, liest du am besten direkt in den Artikeln über die [[Gruppentasten]] für Signale. | |||
==Blockeinrichtungen sichern Zugfahrten== | ==Blockeinrichtungen sichern Zugfahrten== | ||
Revision as of 16:17, 26 August 2011
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Hallo und willkommen auf dem virtuellen Stellwerk! Schön, dass du dich für Bahntechnik interessierst und den Weg zu dieser Simulation gefunden hast! Um dir den Einstieg etwas zu erleichtern und damit du verstehst, wovon die Leute im Forum eigentlich die ganze Zeit reden, haben wir diesen Artikel erstellt. Hier findest du wichtige Grundlagen des Bahnbetriebs kurz erklärt, und, wenn du es genauer wissen willst, ein paar hilfreiche Links zu weiterführenden Informationen.
Stellwerke - wer, was und warum
In den Anfangszeiten der Eisenbahn gab es keine Stellwerke. Weichen und Signale wurden einfach an Ort und Stelle bedient. Dies bedeutete einerseits einen hohen Personalaufwand, andererseits auch große Verantwortung, denn allein der bedienende Wärter war für die Sicherheit des Betriebes verantwortlich. Die Entwicklung von Stellwerken wirkte beiden Problemen entgegen: Mehrere Weichen, Signale etc. werden zentral von einem Ort aus bedient, und verschiedene technische Abhängigkeiten helfen dabei, gefährliche Bedienhandlungen zu verhindern.
Mit den hier simulierten Stellwerken bewegen wir uns ungefähr in der Zeit ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Entwicklung reicht aber deutlich weiter zurück. Einen guten Eindruck von der Entwicklung der Stellwerksbauformen erhält man unter [1].
Einen Bahnmitarbeiter, der auf einem Stellwerk eigenverantwortlich Zugfahrten nach Vorgabe des Fahrplans durchführt, nennt man Fahrdienstleiter, kurz Fdl. In der Simulation übernimmst du diesen Job! Wie in der Realität wirst du manchmal von untergeordneten Stellwerken unterstützt, die dort arbeitenden Mitarbeiter nennt man Wärter. Sie handeln nur nach Anweisung durch den Fdl.
Doch was ist nun eigentlich dein Job? Kurz gesagt: Du musst dafür sorgen, dass Züge rechtzeitig, richtig und sicher fahren. Als Leitlinie dafür gibt es den Fahrplan. Dieser beschreibt, wann welcher Zug wo zu sein hat und wohin er geleitet werden muss. Daraus kannst du schon einmal entnehmen, was "rechtzeitig" und "richtig" im Einzelnen bedeutet. Ein paar Anmerkungen zur Sicherheit findest du in den folgenden Abschnitten.
Signale geben Anweisungen für Triebfahrzeugführer
Anders als beispielsweise Autos fahren Züge in den meisten Fällen nicht auf Sicht, sondern auf Signal. Der Bremsweg eines Zuges ist viel zu lang und die Geschwindigkeiten oft relativ hoch, sodass der Triebfahrzeugführer (Tf) kaum reagieren kann, wenn vor ihm plötzlich ein Hindernis auftaucht. Er muss sich daher darauf verlassen können, dass andere Menschen (nämlich du) dafür sorgen, dass sein Fahrweg richtig eingestellt und frei von Hindernissen ist. Damit du als Fdl dem Tf Anweisungen geben kannst, gibt es Eisenbahnsignale.
Ein Signal zeigt dem Tf im einfachsten Fall an, ob er fahren darf oder anhalten muss. Daneben gibt es aber noch eine Vielzahl anderer Dinge, die Signale anzeigen können, zum Beispiel die zu fahrende Geschwindigkeit, den eingestellten Fahrweg, oder dass (ausnahmsweise!) auf Sicht gefahren werden soll. Leider gibt es in jedem Land andere Signalsysteme, allein in Deutschland, neben einigen regional beschränkten, drei verschiedene! Willst du dir einen Überblick über die verschiedenen Signalsysteme und -bilder verschaffen, schau doch zunächst mal in die Wikipedia [2]. Wenn du es ganz genau wissen willst, dann wirf einen Blick in das Signalbuch der Deutschen Bahn [3].
Als Fdl musst du über Signale zunächst nicht viel wissen, da du sie im normalen Betrieb kaum direkt bedienen musst. Dies geschieht automatisch durch Festlegung einer Fahrstraße. Auch ist für dich meist nur relevant, ob ein Signal einen Halt- oder Fahrtbegriff zeigt. Entsprechend eingeschränkt ist die Darstellung der Signale auf dem Stelltisch. Was du mit Signalen bei Bedarf so alles anstellen kannst, liest du am besten direkt in den Artikeln über die Gruppentasten für Signale.